Was hat Geodäsie mit
Crashtests bei
Fahrzeugen zu tun?
Dipl.-Ing. Claudia Haig
Doktorandin bei der
Volkswagen AG,
Wolfsburg
„Dass Autos immer sicherer werden, liegt auch an der präzisen Messtechnik, die Geodäten wie ich für Crashtests entwickeln. Das ist nicht nur ein spannendes Forschungsgebiet. Weil ich hier in der Industrie meine Doktorarbeit schreibe, kann ich wertvolle Kontakte knüpfen - und habe später gute Chancen auf einen interessanten Job.“
Präzisionsvermessung
Geodäten im Automobilbau – das klingt erstmal seltsam. Aber auch hier geht es um räumliche Informationen. Claudias „Baby“ ist eine optische 3D-Messmethode, die beim Crashtest feststellt, welches Fahrzeugteil sich zum Insassen wie verhält: Geoinformatik im (Haar-)Kleinen sozusagen. Dabei wird mithilfe von Spezialkameras sowie optisch erfassbaren Messpunkten an Auto und Dummy analysiert, ob das Fahrzeug größtmögliche Sicherheit bietet und wo noch etwas verbessert werden muss. Solche hoch sensiblen Instrumente machen auch Flugzeuge und Schiffe sicherer – und haben schon so manches Leben gerettet.
Ihre Zukunft in der Geodäsie und Geoinformatik
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